Archive und Sammlungen
Ein Archiv, das sich durchsuchen lässt. Fotos, Bücher und Unterlagen mit KI erschlossen.
In vielen Vereinen, Gemeinden und Betrieben liegen Fotos aus Jahrzehnten, dazu Chroniken, Protokolle und eingescannte Bücher. Oft kennen nur wenige Menschen den Bestand gut. Wird er erfasst und beschrieben, lässt er sich nach Ort, Person, Gebäude oder Jahr durchsuchen, und das Wissen bleibt erhalten, auch wenn die Zuständigen wechseln.
Aus der Praxis Bildarchiv für den Geschichtsverein des Monschauer Landes → - Geschichts- und Heimatvereine
- Pfarreien und Kirchengemeinden
- Gemeinde- und Stadtarchive
- Museen
- Betriebe mit langer Geschichte
Was möglich ist
Das Programm wird für jeden Bestand passend gebaut. Die Beispiele stammen aus dem Bildarchiv des Geschichtsvereins.
Suchen nach Ort, Person und Jahr
Jedes Bild bekommt eine Beschreibung und Schlagwörter. Danach findet die Suche Aufnahmen nach Ort, Person, Gebäude oder Jahr, und verortete Bilder lassen sich auf einer Karte im Umkreis eines Ortes finden.
Bücher und Unterlagen
Eingescannte Bücher, Chroniken und Protokolle werden gelesen, und ihr Text lässt sich danach durchsuchen. Bei Handschrift hängt das Ergebnis stark von der Schrift ab.
Für Mitglieder und Gäste
Wer sich anmeldet, arbeitet je nach Aufgabe mit, etwa beim Beschreiben oder Prüfen. Gäste bekommen auf Wunsch einen eigenen Zugang, und mehrere Rechner greifen auf denselben Bestand zu.
Die Daten bleiben bei Ihnen
Bilder und Beschreibungen liegen auf Ihrem eigenen Speicher, zum Beispiel auf einem Netzlaufwerk in Ihren Räumen. Sie lassen sich auch ohne das Programm noch lesen.
Die KI schlägt vor, Menschen entscheiden.
Eine KI erkennt Gebäude, Landschaften und Anlässe oft gut. Wer auf einem Foto zu sehen ist oder in welchem Jahr es entstand, wissen dagegen meist die Menschen, die den Bestand kennen. Deshalb sind die Beschreibungen der KI Vorschläge, und sie gelten erst, wenn ein Mensch sie geprüft hat. So fließt das Wissen Ihrer Leute dort ein, wo die KI nicht weiterkommt.
So läuft ein Archivprojekt
- Das Gespräch
Am Anfang steht ein kostenloses Gespräch darüber, was schon gescannt ist, was noch in Kisten und Alben liegt und wer später mit dem Archiv arbeiten soll.
- Das Angebot
Sobald klar ist, was erfasst werden soll und was das Programm können muss, bekommen Sie ein Angebot mit festem Preis. So wissen Sie vorher, was das Vorhaben kostet.
- Die Umsetzung
Das Programm wird auf Ihren Bestand zugeschnitten, und eine vorhandene Liste lässt sich dabei oft übernehmen. Die KI beschreibt die Bilder, und Ihre Leute prüfen die Vorschläge nach und nach. Auf Wunsch läuft die KI danach auf einem Rechner bei Ihnen im Haus, oft genügt dafür ein vorhandenes Gerät mit einer passenden Grafikkarte. Zum Schluss gibt es eine Einweisung und ein Handbuch.
Förderung für Vereine
Vereine in Nordrhein-Westfalen können für ein Archivprojekt Geld aus Förderprogrammen des Landes beantragen. Der Heimat-Scheck gibt 2.000 Euro für Vorhaben zu Heimat und Heimatgeschichte mit Bezug zur Region, wenn das Vorhaben mindestens so viel kostet. Das Programm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ gibt 1.000 Euro je Vorhaben und wechselt jedes Jahr das Thema. 2026 ging es um Digitalisierung und KI im Verein.
Wichtig ist die Reihenfolge. Bei beiden Programmen darf mit dem Vorhaben erst nach der Bewilligung begonnen werden, und Aufträge, die vorher erteilt wurden, werden nicht gefördert. Deshalb bekommen Sie das Angebot schon für den Antrag, und den Auftrag erteilen Sie erst, wenn der Bescheid da ist. Abgeschlossen sein muss das Vorhaben in der Regel bis zum 31. Dezember desselben Jahres.
Ob ein Vorhaben gefördert wird, entscheidet die zuständige Behörde. Wenn Sie eine Förderung beantragen möchten, sprechen Sie das am besten gleich im ersten Gespräch an.
Erzählen Sie kurz, was in Ihrem Archiv liegt und wie es heute aufbewahrt wird. Dann besprechen wir, was bei Ihnen möglich ist.